Spendenstand auf dem Obsthof
Humanitäre Hilfe für die Ukraine beim Hoffest in Frankfurt Nieder-Erlenbach

Beim Hoffest auf dem Obsthof am Steinberg in Frankfurt Nieder-Erlenbach war Project NADIYA e.V. mit einem Spenden- und Informationsstand vertreten. Bei bestem Frühlingswetter konnten wir über unsere humanitäre Hilfe für die Ukraine informieren, Spenden sammeln und auf unseren kommenden Soli-Markt am 30. Mai 2026 auf dem Campus Westend in Frankfurt aufmerksam machen.

Sonnenschein und nette Gespräche auf dem Obsthof

Unter dem Motto „Mittagessen, das das Herz erwärmt“ ist die Social Kitchen in Odesa vor wenigen Monaten in die Testphase gestartet, um ganz konkret in der Ukraine vor Ort zu helfen – und hat seitdem bereits über 1.000 Mahlzeiten an Senior*innen mit besonders geringem Einkommen ausgegeben.

Das Projekt wird gemeinsam mit unseren Partnern von Plich-o-plich („Schulter an Schulter“) und Karsten Fuhrken umgesetzt. Ziel ist es, besonders vulnerable Menschen in der Ukraine regelmäßig mit warmem Essen zu versorgen – und ihnen gleichzeitig ein Stück Menschlichkeit und Nähe zurückzugeben.

Die ukrainische Zivilbevölkerung leidet auch 2026 weiterhin stark unter den Folgen des Krieges. Besonders ältere Menschen sind oft auf sich allein gestellt. Viele können oder wollen ihre Heimat nicht verlassen und bleiben trotz der Gefahr vor Ort. Gerade sie sind auf humanitäre Hilfe in der Ukraine angewiesen – auf Unterstützung, die über das bloße Überleben hinausgeht.

In der Social Kitchen geht es mit ihrer Arbeit deshalb um mehr als nur Nahrungsversorgung. Jedes Mittagessen besteht aus einem liebevoll zusammengestellten Menü, das beispielsweise Suppe, ein Hauptgericht, Kuchen und ein Getränk umfasst. Diese Mahlzeiten sind ein Zeichen von Fürsorge – und ein Moment der Normalität in einem Alltag, der oft von Unsicherheit geprägt ist.

Doch die eigentliche Bedeutung dieses Projekts zeigt sich in den Begegnungen: in Gesprächen, im gemeinsamen Lachen und in der einfachen Geste, an eine Tür zu klopfen und zu fragen: „Wie geht es Ihnen heute?“

Hinter jeder ausgegebenen Mahlzeit steht ein persönliches Schicksal im Krieg. Viele der Menschen, die wir erreichen, sind hochbetagt und leben völlig allein – ohne Familie, ohne Unterstützung, oft ohne die Möglichkeit, ihre Wohnung noch eigenständig zu verlassen. Der soziale Kontakt in ihrem Leben beschränkt sich für einige auf wenige Minuten am Tag, wenn jemand an ihre Tür klopft. Hinzu kommt, dass zahlreiche Senior*innen aus dem Osten des Landes fliehen mussten und alles verloren haben, was sie sich über Jahrzehnte aufgebaut hatten. Die Erlebnisse von Krieg, Vertreibung und Verlust wirken bis heute nach. Viele sind schwer traumatisiert – und gerade deshalb sind die Besuche, Gespräche und die persönliche Zuwendung ein ebenso wichtiger Teil der Hilfe wie die Mahlzeiten selbst.

Die Bilder aus Odesa sprechen für sich: Karsten Fuhrken und Oleg Mikhailik von Plich-o-plich haben gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfer*innen die Mahlzeiten persönlich verteilt. Dabei wurde deutlich, wie groß die Dankbarkeit der Menschen ist – und wie wichtig diese Form der Ukraine Hilfe für das soziale Miteinander ist.

Ein Hilfsprojekt mit Zukunft –
und eure Ukraine Unterstützung macht es möglich

Am 1. Mai 2026 waren wir mit einem Spenden- und Informationsstand beim Hoffest auf dem Obsthof am Steinberg in Frankfurt Nieder-Erlenbach vertreten. Bei strahlendem Sonnenschein nutzten viele BesucherInnen die Gelegenheit, über den Hof zu schlendern, regionale Apfelweine zu probieren und mit dem Team von Project NADIYA e.V. ins Gespräch zu kommen.

Für unseren Verein war der Tag eine wertvolle Möglichkeit, auf unsere Projekte und unsere humanitäre Hilfe für die Ukraine aufmerksam zu machen. Besonders wichtig war uns dabei nicht nur über unsere Arbeit zu informieren, sondern auch mit interessierten Menschen in Kontakt zu kommen.

Humanitäre Hilfe für die Ukraine sichtbar machen

An unserem Stand informierten wir über unsere ehrenamtliche Arbeit und die laufenden Projekte in der Ukraine von Project NADIYA e.V. Interessierte konnten mehr darüber erfahren, wie ihre Spendengelder direkt und zu 100 Prozent für humanitäre Zwecke in der Ukraine eingesetzt werden und welche Unterstützung aktuell besonders benötigt wird. Neben Informationsmaterialien konnten Interessierte auch verschiedene Produkte erwerben. Dazu gehörten unsere T-Shirts, Accessoires sowie handgemachte ukrainische Keramik. Die Verkäufe unterstützen unsere Vereinsarbeit zu 100 Prozent und helfen uns dabei, laufende und zukünftige humanitäre Projekte in der Ukraine zu finanzieren. Ein großes Dankeschön geht an das Team vom Obsthof am Steinberg für die Möglichkeit, Teil des Hoffests zu sein.

Aufmerksamkeit für unseren Soli-Markt am 30. Mai in Frankfurt

Ein weiterer Schwerpunkt des Tages war die Bewerbung unseres kommenden Soli-Markts am 30. Mai 2026 auf dem Campus Westend in Frankfurt. Während des Hoffests konnten wir zahlreiche Gespräche mit interessierten BesucherInnen führen und bereits erste Kontakte zu möglichen Standbetreibenden knüpfen.
Unser Ziel ist es, den Soli-Markt nicht nur als Spendenaktion, sondern auch als Ort für Begegnung, Austausch und solidarisches Engagement zu gestalten. Menschen sollen dort die Möglichkeit haben, Produkte zu verkaufen oder zu kaufen, ukrainische Snacks zu probieren und gleichzeitig humanitäre Hilfe für die Ukraine zu unterstützen.

Gemeinsam etwas bewirken

Die zahlreichen Gespräche und Rückmeldungen haben uns erneut gezeigt, wie groß die Bereitschaft vieler Menschen ist, humanitäre Hilfe für die Ukraine zu unterstützen. Jede Spende, jeder Kauf und jedes Gespräch helfen dabei, unsere Arbeit fortzuführen und langfristige Unterstützung für unsere sozialen Projekte in der Ukraine zu ermöglichen.

Wir freuen uns auch über alle Interessierten, die auf unserem Soli-Markt am 30.05.2026 auf dem Campus Westend in Frankfurt selbst einen Stand organisieren oder uns mit einem Besuch unterstützen möchten. Veranstaltungen wie diese leben von gemeinschaftlichem Engagement und zeigen, wie lokale Solidarität konkrete Hilfe ermöglichen kann.

Kommt vorbei und macht mit! Teilt den Termin gerne mit Freunden und Familie und meldet euch, wenn ihr selbst mit einem Stand teilnehmen möchtet.

Um diese Arbeit fortzuführen, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Jede Spende, jede ehrenamtliche Hilfe und jede geteilte Botschaft hilft uns, konkrete Wirkung zu erzielen. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

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