„In besonders dunklen Zeiten sieht man die Sterne besonders klar – ihre Projekte sind diese Sterne.“
Dieser Satz fiel bei der Verleihung des Jugendfriedenspreises der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) in Göttingen – und er bringt den Geist dieses Abends auf besondere Weise auf den Punkt.
Auf der Preisverleihung stehen junge Menschen und ihre Sicht auf Frieden im Mittelpunkt
röffnet wurde die Veranstaltung von der Oberbürgermeisterin der Stadt Göttingen, die in ihrem Grußwort die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements junger Menschen für eine friedliche, demokratische Gesellschaft betonte. Schon hier wurde deutlich: Dieser Abend sollte kein formeller Akt sein, sondern ein Raum für Begegnung, Austausch und Anerkennung.
Im Zentrum stand die Auszeichnung von drei Projekten, die auf ganz unterschiedliche Weise zeigen, wie Frieden heute gedacht, gestaltet und gelebt wird. Neben Project NADIYA e.V. wurden zwei weitere beeindruckende Initiativen geehrt, deren Arbeit Mut macht und Perspektiven eröffnet:
- Initaitve Krieg, Trauma, Psyche
- Just Transition Academy
Ein Abend voller Wertschätzung und gemeinsamer Ziele.
Zum Abschluss fand Dagmar Freudenberg Worte, die lange nachhallen. In Anlehnung an Astrid Lindgren, Trägerin des Literaturfriedenspreises, erinnerte sie an ein Prinzip, das so einfach wie kompromisslos ist:
Niemals Gewalt.
Ein Satz, der gerade heute nichts an Aktualität verloren hat – und der den Abend würdevoll und klar beschloss.
Für uns als Team von Project NADIYA bleibt vor allem große Dankbarkeit: für die Auszeichnung, für die Sichtbarkeit unserer Arbeit und für die Begegnung mit so vielen engagierten Menschen und Initiativen. Solche Abende zeigen, wie viel Kraft in gemeinschaftlichem Engagement steckt – und dass diese Sterne auch in dunklen Zeiten Orientierung geben können.
Um diese Arbeit fortzuführen, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Jede Spende, jede ehrenamtliche Hilfe und jede geteilte Botschaft hilft uns, konkrete Wirkung zu erzielen. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
