Die kritische Infrastruktur in der Ukraine steht unter massivem Beschuss – besonders die Stromversorgung wird gezielt angegriffen. Im Rahmen unseres Hilfsprojekts für die Ukraine haben wir deshalb zwei Notstromaggregate in die Südukraine gebracht, um Krankenhäuser auch bei Stromausfällen funktionsfähig zu halten. Diese Maßnahme ist ein konkretes Beispiel dafür, wie humanitäre Hilfe in der Ukraine Leben retten kann.
Wenn der Strom ausfällt, darf medizinische Hilfe nicht enden
Gezielte Angriffe auf die Energieinfrastruktur gehören für viele Menschen in der Ukraine inzwischen zum Alltag. Stromausfälle betreffen dabei nicht nur private Haushalte, sondern vor allem Krankenhäuser, medizinische Versorgungszentren und Notaufnahmen. Gerade in den Wintermonaten ist die Lage für Patient*innen und medizinisches Personal besonders belastend.
Um hier gezielt zu unterstützen, haben wir im November zwei leistungsstarke Notstromaggregate in die Südukraine gebracht. Dort sichern sie nun die Stromversorgung lokaler Krankenhäuser – auch dann, wenn das öffentliche Netz zusammenbricht. Für Ärzt*innen bedeutet das, weiterarbeiten zu können. Für Patient*innen bedeutet es, dass lebenswichtige Operationen, Behandlungen und intensivmedizinische Versorgung nicht unterbrochen werden müssen.
Der Chefarzt eines der beiden Krankenhäuser zeigte sich bei der Übergabe sichtlich bewegt. Gerade für ältere oder schwerkranke Patient*innen können Stromausfälle lebensbedrohlich sein. Die Aggregate sorgen dafür, dass medizinische Geräte, Beleuchtung und Heizsysteme zuverlässig weiterlaufen. Dies ist ein entscheidender Unterschied in einem Alltag, der vom Krieg geprägt ist.
Das zeigt eindrücklich, wie humanitäre Hilfe in der Ukraine wirken kann, wenn sie konkret ansetzt: Strom bedeutet hier nicht nur Licht, sondern Stabilität, Sicherheit und Überleben.
Gemeinsam ermöglichen wir lebensrettende Hilfe für die Ukraine
Ein Projekt dieser Größenordnung ist nur durch starke Partnerschaften möglich. Unser großer Dank gilt unseren Partnern von Off-Grid Europe, der Rosineninitiative sowie Karsten Fuhrken. Ohne ihre Expertise, ihr Engagement und ihre Unterstützung wäre dieses Projekt nicht umsetzbar gewesen. Dieses Beispiel zeigt: Ukrainehilfe funktioniert nur gemeinsam.
Doch solche Einsätze sind auch mit erheblichen Kosten verbunden – von der Anschaffung der Aggregate über den Transport bis hin zur Koordination vor Ort. Deshalb sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen. Jede Unterstützung hilft dabei, medizinische Versorgung auch unter schwierigsten Bedingungen aufrechtzuerhalten.
Unsere Arbeit endet nicht mit der Übergabe eines Aggregats. Wir bleiben in engem Austausch mit unseren Partnern vor Ort, analysieren weitere Bedarfe und setzen uns dafür ein, dass kritische Infrastruktur in der Ukraine bestmöglich geschützt wird. Solange der Krieg andauert, bleibt verlässliche humanitäre Hilfe unverzichtbar.
Für unsere Ukrainehilfe brauchen wir Unterstützung
Unsere Hilfe ist nur Dank unserer Unterstützer*innen möglich. Jede Spende, jede Förderschaft, jeder geteilte Beitrag macht einen Unterschied. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass medizinische Hilfe auch dann möglich bleibt, wenn der Strom ausfällt.
Jetzt selbst aktiv werden und spenden!
